Neuer Gesprächskreis für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen im Wetteraukreis
Wenn ein Mensch an Demenz erkrankt, müssen alle beteiligten Angehörigen lernen, mit dieser Erkrankung umzugehen. Um in dieser Situation Hilfestellung zu bieten, hat sich jetzt in Altenstadt ein neuer Gesprächskreis für Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen gegründet.
Wenn die Diagnose Demenz gestellt wird, betrifft die neue Situation vor allem Aspekte der künftigen Lebensplanung – sowohl bei den Betroffenen selbst als auch bei deren Angehörigen. Hinzu kommen die damit verbundenen Herausforderungen für die dann notwendige Pflege und gleichzeitig müssen sich die Angehörigen auf das Erleben des Verlusts der geistigen und körperlichen Fähigkeiten sowie eine Zunahme der Demenzsymptomatik des oder der Erkrankten einstellen.
Die Teilnahme an dem neu gegründeten Gesprächskreis soll es den Angehörigen ermöglichen, in einem geschützten Rahmen auch schwierige und mit Widersprüchen besetzte Gefühle anzusprechen , um in einem weiteren Schritt gemeinsam Lösungswege für die angesprochenen Herausforderungen zu erarbeiten.
Der Gesprächskreis will allen Teilnehmern in dieser Form ermöglichen, in gegenseitiger Wertschätzung mit Offenheit nach innen und Verschwiegenheit nach außen ein vertrauensvolles Gruppenklima herzustellen.
Der Gesprächskreis trifft sich an jedem dritten Mittwoch eines Monats in Altenstadt, und zwar in der Zeit von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr. Eine Teilnahme an diesem Angebot ist kostenfrei.
Interessierte Personen an dem neuen Gesprächskreis können sich mit dem Malteser Hilfsdienst in Altenstadt in Verbindung setzen. Dort erhalten sie weitere Informationen. Erreichbar ist er telefonisch unter 0171/9621665 oder per E-Mail an entlastungsdienst-altenstadt@malteser.org.
Weitere Kontaktdaten zu Gesprächskreisen für Angehörige von Menschen mit Demenz gibt es auf der Seite des Wetteraukreises unter https://wetteraukreis.de/selbsthilfe/selbsthilfegruppen/demenz-angehoerigen-gruppen.